Anwendungsgebiete
Zieltierart: Hund
Zur Behandlung von Floh- und Zeckenbefall beim Hund.
Dieses Tierarzneimittel wirkt sofort und lang anhaltend bis zu einem Monat lang gegen Flöhe (Ctenocephalides felis und C. canis) und Zecken (Rhipicephalus sanguineus, Ixodes ricinus, I. hexagonus und Dermacentor reticulatus).
Flöhe und Zecken müssen sich am Wirt festsaugen und mit der Blutmahlzeit beginnen, um mit dem Wirkstoff in Kontakt zu kommen.
Gegenanzeigen
Nicht anwenden bei Überempfindlichkeit gegen den Wirkstoff oder einen der sonstigen Bestandteile.
Anwendung
Zum Einnehmen.
Das Tierarzneimittel sollte so verabreicht werden, dass eine Dosis von 20 bis 43 mg Lotilaner/kg Körpergewicht erreicht wird.
Dieses Tierarzneimittel ist als schmackhafte und gut verträgliche Kautablette erhältlich. Die Kautablette(n) einmal monatlich mit oder nach dem Futter verabreichen.
Zur optimalen Bekämpfung von Zecken- und Flohbefall sollte das Tierarzneimittel je nach lokaler epidemiologischer Lage monatlich während der Floh- und/oder Zeckensaison verabreicht werden.
Zusammensetzung
Wirkstoff:
Pro Kautablette:
Lotilaner 56,25 mg
Hilfsstoffe:
Cellulose, als Pulver
Lactose-Monohydrat
Gelierte mikrokristalline Cellulose
Aroma von getrocknetem Fleisch
Crospovidon
Povidon K30
Natriumlaurylsulfat
Hochdisperses Siliciumdioxid
Magnesiumstearat
Nebenwirkungen
Zieltierart: Hunde Sehr selten (<1 Tier / 10.000 behandelte Tiere, einschließlich Einzelfälle): Durchfall<sup>1,2</sup>, Blutiger Durchfall<sup>1</sup>, Erbrechen<sup>1,2</sup>; Appetitlosigkeit<sup>1,2</sup>, Lethargie<sup>2</sup>, Polydipsie<sup>1,2</sup>; Ataxie³, Krämpfe³, Tremor³; Juckreiz¹,²; Harninkontinenz¹, Polyurie¹,², Harninkontinenz¹,².¹ Leicht und vorübergehend; 2 klingen in der Regel ohne Behandlung ab; 3 sind in den meisten Fällen vorübergehend. Es ist wichtig, Nebenwirkungen zu melden. Die Meldung ermöglicht die kontinuierliche Überwachung der Sicherheit eines Tierarzneimittels. Meldungen sollten vorzugsweise über einen Tierarzt entweder an den Zulassungsinhaber oder über das nationale Meldesystem an die zuständige nationale Behörde gesendet werden. Siehe Abschnitt „Kontaktdaten“ in der Packungsbeilage. Zieltierart: Katzen. Sehr selten (<1 Tier / 10.000 behandelte Tiere, einschließlich Einzelfälle): Hyperaktivität¹,², Erbrechen², Ataxie, Muskelzittern, Tachypnoe, Juckreiz¹,², Anorexie, Lethargie¹. Leicht und vorübergehend; 2 klingen in der Regel ohne Behandlung ab. Es ist wichtig, Nebenwirkungen zu melden. Die Meldung ermöglicht die kontinuierliche Überwachung der Sicherheit eines Tierarzneimittels. Benachrichtigungen sollten vorzugsweise über einen Tierarzt entweder an den Zulassungsinhaber oder über das nationale Meldesystem an die zuständige nationale Behörde gesendet werden. Siehe Abschnitt „Kontaktdaten“ der Packungsbeilage.
Trächtigkeit und Laktation
3.7 Anwendung während der Trächtigkeit, Laktation oder Legeperiode: Die Sicherheit des Tierarzneimittels wurde während der Trächtigkeit, Laktation und bei Zuchthündinnen nicht nachgewiesen. Trächtigkeit und Laktation: Laborstudien an Ratten haben keine teratogenen Wirkungen oder negativen Auswirkungen auf die Fortpflanzungsfähigkeit von Männchen und Weibchen gezeigt. Konsultieren Sie vor der Behandlung während der Trächtigkeit und Laktation einen Tierarzt. Fruchtbarkeit: Konsultieren Sie vor der Behandlung von Zuchthündinnen einen Tierarzt.
Wechselwirkungen
3.8 Wechselwirkungen mit anderen Arzneimitteln und sonstige Wechselwirkungen: Keine bekannt. In klinischen Studien wurden keine Wechselwirkungen zwischen Lotilaner und häufig verwendeten Tierarzneimitteln beobachtet. Warnhinweise
Besondere Warnhinweise: Parasiten müssen bereits mit der Nahrungsaufnahme am Wirt begonnen haben, um Lotilaner ausgesetzt zu sein. Daher kann das Risiko der Übertragung von Infektionskrankheiten parasitären Ursprungs nicht ausgeschlossen werden. Es sollte in Betracht gezogen werden, dass andere Tiere im selben Haushalt eine Quelle für einen erneuten Flohbefall darstellen können. Diese Tiere sollten gegebenenfalls mit einem geeigneten Mittel behandelt werden. Flöhe können Hundebetten und regelmäßige Ruheplätze wie Teppiche und Polstermöbel in allen Entwicklungsstadien befallen. Bei starkem Flohbefall sollten diese Bereiche ab Beginn der Bekämpfung mit einem geeigneten Umweltprodukt behandelt und anschließend regelmäßig abgesaugt werden. Besondere Vorsichtsmaßnahmen für die sichere Anwendung bei den Zieltierarten: Die Sicherheit und Wirksamkeit des Produkts wurde nicht an Welpen unter 8 Wochen oder an Hunden mit einem Gewicht unter 1,3 kg untersucht. Liegen keine entsprechenden Daten vor, sollte ein Tierarzt konsultiert werden.

