Die ASPIVENIN®-Pumpe stellt eine Erste-Hilfe-Maßnahme dar, ersetzt jedoch nicht die obligatorische und sofortige Konsultation eines Arztes, die im Falle eines Schlangenbisses, eines Skorpionstichs oder eines anderen Insektenstichs sowie im Falle einer erheblichen Reaktion des Opfers unerlässlich bleibt .
Die ASPIVENIN®-Pumpe kann bei jedem Opfer eines giftigen Stichs oder Bisses und an allen Körperteilen außer Augenlidern, Schleimhäuten, Genitalien und Trommelfellen verwendet werden.
ASPIVENIN® in 4 Schritten



Anschließend lassen Sie die ASPIVENIN®-Pumpe 20 Sekunden bis 3 Minuten einwirken (Saugzeit je nach Stich oder Biss anpassen, siehe Gebrauchsanweisung).
Diese Dauer kann insbesondere in schwerwiegenden Fällen ohne Unannehmlichkeiten verlängert oder erneuert werden.

Dauer
Für eine maximale Wirksamkeit der ASPIVENIN® Anti-Gift-Pumpe wird empfohlen, sie innerhalb von 3 Minuten nach dem Stich/Biss zu verwenden und die angegebenen Saugzeiten einzuhalten.
Tier / Insekt / Pflanze
Ungefähre Saugzeit
Wespe, Biene*, Hornisse… 1 bis 3 Minuten
Mücke, Fliege… 20 bis 30 Sekunden
Steinfisch…2 bis 3 Minuten
Spinne, Skorpion, … 1 bis 2 Minuten
*Wichtig bei Bienenstichen: Entfernen Sie den Stachel nicht vor dem Absaugen, da dies die Extraktion des Giftes erleichtert. Entfernen Sie den Stachel nach dem Staubsaugen.
Warnung: Zusätzliche Informationen für Personen, die gegen Hymenopterengifte allergisch sind:
Allergische Reaktionen sind potenziell schwerwiegend und bergen das Risiko eines Todes durch einen anaphylaktischen Schock (in Frankreich 10 bis 20 Todesfälle pro Jahr). Die ASPIVENIN® Anti-Gift-Pumpe hilft, die Giftmenge zu reduzieren, verhindert jedoch nicht die akute allergische Reaktion (Angioödem usw.). Deshalb sollten Allergiker daran denken, ein Notfallset mit einem Protokoll für den Fall eines Stichs dabei zu haben:
Nehmen Sie eine Antihistaminikum-Tablette
Im Falle einer abnormalen Reaktion: Nehmen Sie eine weitere Antihistaminikum-Tablette mit einem Kortikosteroid ein und wenden Sie sich an den Arzt oder die Notaufnahme.
Bei Vorzeichen eines anaphylaktischen Schocks (starkes Schwitzen, ausgedehnter Juckreiz, Atemdepression, Engegefühl in der Brust, Halsödem mit Schwierigkeiten beim Sprechen, Schlucken oder Atmen, Unwohlsein usw.) mit einem Autoinjektionsstift eine Injektion verabreichen Adrenalin auf die anterolaterale Seite des Oberschenkels und bleiben Sie mit hochgelagerten Beinen liegen, bis der Arzt eintrifft.

